5. Juli 2015

Faszination Zeitfahrrad: Meine Erfahrungen vom ersten Mal auf einem TT-Bike.

Es gibt wenige Momente, die mich nach nunmehr fast 5 Jahren ununterbrochenem Radsport und nach 8 Jahren, die ich intensiv Rad fahre, wirklich so richtig und restlos begeistern. Sprachlos machen. Ich meine, wirklich so grenzenlos begeistern, wie ich es damals war, als ich mir 2008 mein erstes Rad zulege, die paar Kilometer nach Hause fahre und so durchweg fasziniert bin, dass ich meinen Blogbeitrag beginne mit: „Ich bin noch nie auf einem Pferd geritten, aber so muss sich das anfühlen, wenn man absitzt nach einem Höllenritt, froh ist, den jungen Mustang überlebt zu haben …“. 


Meine erste Testrunde - 65 intensive Kilometer.

Oder wie damals, 2011, als ich nach meiner ersten Runde auf der Nordschleife bei Rad am Ring an der 100 km/h-Grenze kratze und mir das Adrenalin literweise aus den Ohren gelaufen kommt. So ähnlich freudig vibrierend, glücklich und aufgekratzt, so fühle ich mich heute. Ich kehre gerade zurück von 65 Kilometern auf einem neuen Rad. Einem besonderen Rad: Ich bin zum ersten Mal ein Zeitfahrrad gefahren. Wahnsinn!



Der Cervélo P3 – das sind die Unterschiede zu einem Rennrad.


Mich faszinieren diese Speedmaschinen schon sehr lange. Wenn ich es noch zwischen Job und Familienstress an das TV-Gerät zu Radsport-Übertragungen schaffe, dann ist es meist ein Zeitfahren oder das Teamzeitfahren, für das ich mir Zeit nehme. 




Nicht allzu extrem eingestellt - dennoch verblüffend anderes Fahrgefühl.

Zeitfahrräder sind für mich die Spitze der Rad-Evolution, kompromisslose Geschwindigkeitsproduzenten. Mit meinem Interview mit Marc-Alex Raissis zu dessen Cervélo P3 beginne ich, diese Faszination mehr an mich heran zu lassen, sie auszuleben.


Umso schöner, dass mir Cervélo vor einer Woche ein nagelneues P3 der 2015er-Range für einige Wochen zum Testen überlasst. Einige Tage steht das Hochglanz geputzte Gefährt erst einmal nur bei mir im Wohnzimmer, Abend für Abend schleiche ich um den Rahmen, zücke immer wieder meinen Drehmomentschlüssel und versuche, das Rad auf meine Körpergeometrie anzupassen. Was mir sofort auffällt: Das P3 ist im Vergleich zu meinem S5 – dem Aero-Rennrad aus dem Hause Cervélo – nicht wirklich „schlanker“ gebaut. Das lese ich nämlich seit Jahren, dass TT-Bikes angeblich weniger steif gebaut wären (sie müssten ja nur geradeaus fahren, nicht dieselben Belastungen wie etwa ein Rennrad in einem harten Anstieg aushalten). Beim P3 trifft das nicht zu – im Gegenteil: Ich finde das Sitzrohr sogar massiver gebaut, beim Tretlager und den Kettenstreben erkenne ich keine Unterschiede, das Steuerrohr ist sogar noch dicker ausgeprägt. Trotzdem eine schlanke, eine wunderschöne Linie.

Anfangs hadere ich mit mir – ich liebe den Seattube-Cutout an meinem S5. Eine Reminiszenz auch an das alte P3, diese Linie, welche das Laufrad aufnimmt. Beim neuen P3 gibt es diese Linie nicht mehr. Ich hadere mit mir, irgendwie verstehe ich den neuen Rahmen nicht, möchte vielleicht auch nicht wahrhaben, dass in dem neuen P3 mehr vom großen High Tech-Bruder P5 steckt, als vom Übervater der TT-Bikes P3. Ich schlafe eine Nacht drüber. Am nächsten Morgen verstehe ich es. Kann die Schönheit und die Dynamik des neuen P3 würdigen, lese das neue Dekor, ganz bescheiden, Schwarz auf Anthrazit, weiße Basis. Einfach. Und doch irgendwie raffiniert.



Zeitfahren ist etwas ganz Eigenes. Und macht süchtig!

Immer wieder messe ich nach. Dass ein Zeitfahrrad einen längeren Radstand als ein Rennrad hat, ist mir bekannt. Logisch: So wird schon durch die Geometrie des Rahmens allein eine gestrecktere Sitzposition des Fahrers provoziert und damit mehr Aerodynamik erreicht. Aber dass sich die Werte so stark unterscheiden hätte ich nicht gedacht: Das Tretlager sitzt beim P3 fast 5 Zentimeter weiter hinter der Vorderachse als beim S5. Von Gabel bis zum hinteren Ausfallende ist der 56er-Rahmen des P3 noch immer fast 3 Zentimeter länger als mein 58er Rennrad. Und was nur 5 mm bei der Position auf einem Rennrad ausmachen weiß ich spätestens seit meinem Bike-Fitting.


Ich habe noch nie auf einem Zeitfahrrad gesessen und schon die eine oder andere Horrorgeschichte zum Thema Rückenschmerzen gehört, also stelle ich mir das P3 nicht allzu exzessiv ein: Vorderachse bis Steuersatz-Schraube bei 57 cm (7 cm weniger als beim S5), Sitzrohrlänge Tretlager bis Oberkante Sattel 81 cm (79 beim S5). Die Sattelüberhöhung von 14 cm (dann 1 cm mehr als bei meinem S5) reicht mir für den Moment vollkommen aus, um schon einen dramatisch spürbaren Unterschied in der Sitzposition im Vergleich zum Rennrad herzustellen.


Dann geht es das erste mal raus. Die ersten Kilometer. Nicht viel, nur 15.000 Meter, die leere Elbchaussee ein paar Mal hoch und runter geballert, am Morgen vor dem Halbmarathon. Die Straßen kaum befahren, guter Asphalt, kein Verkehr. Perfekt für erste Runden mit zittrigen Füßen auf diesem Stealth Fighter, diesem Speed Eater.



Forderung nach Vortrieb: Das Fahrverhalten eines Zeitfahrrads.


15 Kilometer, die schon ganz gut ausreichen. Am Ende fasziniert und Baff. Kurzum: Ich könnte brüllen! Könnte die ganze Zeit schreien und jauchzen, so sehr macht mich dieses Fahrgefühl an. Es macht mich richtig fuchsig! Immer, wenn ich den Scheitelpunkt meiner kleinen Teststrecke erreiche, abbremsen muss um umzukehren, bedauere ich, die Speed aus dem Bike nehmen zu müssen. Es ist wahr: Diese Zeitfahrräder sind nur für Geschwindigkeit gemacht.

Langsam? Können die nicht.

Ich spüre schon nach den ersten 5 Metern wie grundverschieden Zeitfahrrad und Rennrad sind. Sofort erschließt sich mir die Auswirkung von langem Radstand und nach hinten versetztem Tretlager: Rollt man langsam und bei niedrigen Geschwindigkeiten bis rund 20 km/h, fährt sich das P3 irgendwie ungewohnt. Schwammig, könnte man meinen. Man hat das Gefühl, dass es eher behäbig auf Kurvenbefehle reagiert, anstatt um die Ecke möchte es geradeaus, nach vorn fahren. Es will halt Speed.


Mühelos die 50 km/h erreichen - und halten. Dank Aeroposition kaum ein Problem.

Hat man die dann drauf, ändert sich das Bild abrupt: Agil, freudig, geradezu spritzig reagiert das Bike. Mühelos lässt es sich bis 50 km/h peitschen, fast fühle ich mich wie ein Hamster, der vor lauter Enthusiasmus das Laufrad zu sehr beschleunigt hat und nun Angst haben muss, vom sich überschlagendem Käfig selbst mitgerissen zu werden. Stoisch schießt das P3 geradeaus. Dieser Geradeauslauf ist beeindruckend. Kurven nimmt es bereitwilliger wenn km/h in dem Rahmen stecken, aber noch immer muss ich es scheinbar um die Ecken zwingen. Mich beeindruckt diese Erkenntnis. Welchen Unterschied doch wenige Zentimeter Verschiebung in dem ach-so-alten Diamantrahmen bringen können.


Man kann nicht aufhören zu treten. Ich finde nie die Speed, bei der ich einen letzten Gang hochschalte und mir denke „Jetzt reicht es, hier bleibe ich.“ Das Zeitfahrrad will immer mehr. Extrem nach vorn gebeugt, tief über dem Asphalt, die Nase direkt im Wind, jede Bodenfalte sofort in Schulter und Kopf fortpflanzend kann ich nicht aufhören, immer weiter hochzuschalten. Brennend schaufle ich heiße Luft in die Lungen, schon schießt heißes Schwitzwasser aus allen Poren. Wenige Kilometer sind es, bis erste Seitenstechen mich endlich bremsen. Droge, dieses P3. Droge!



Der 3T Auro-Zeitfahrlenker: Cockpit mit nur zwei Optionen.


Der Zeitfahrlenker ist in seiner Konsequenz und Kompromisslosigkeit dem Gesamtkonzept des Zeitfahrrads angepasst. Er lässt nur zwei Optionen zu: Beschleunigen/Abbremsen oder eben ... Speed. Keine Möglichkeit zur Erholung, keine Entspannung, kein Genuss, kein rollen lassen. Hier kannst du entweder anfahren und Gas geben und abbremsen – oder dich in Zeitfahrhaltung begeben und die Speed halten. Ein Lenker, dessen Griffpunkte so manifest, so eingeengt sind, dass ich anfangs fast pikiert bin, als ich merke, dass auch dieses Bauteil des P3 logischerweise dem Metakonzept von hoher Geschwindigkeit, wem Weglassen allen Ballasts und damit der kompromisslosen Jagd nach Sekunden untergeordnet ist.





Nur in der extremen Unten-Position erträglich: Die kompromisslose Zeitfahrhaltung.

In der Außen-Griffposition lassen die Hörnchen meinen Händen vorn und hinten kaum Platz. Nur mit einer Lage Lenkerband umwickelt, polstert hier nichts – das dünne Gewebe dient nur dazu, dass ich vom Carbon nicht abrutsche. Puristische Speedfreaks werden wohl auch diese Lage entfernen. Die Länge des Griffes ist gerade so bemessen, dass meine Hände passen. Daumen und Zeigefinger direkt an den Schaltknöpfen der Di2. Mehr gibt es hier nicht. Du kannst dich festhalten und beschleunigen, hochschalten, beschleunigen, hochschalten, beschleunigen. Keine weiteren Optionen. Keine Obenlenkerpositionen. Beschleunige und dann sofort wegducken vor dem Wind, in Zeitfahrposition. „Hände weg von mir!“, scheint der Lenker zu brüllen. „Gib Gas, Dödel, trödel nicht!“


Liege ich dann mit meinen Unterarmen auf, umfasse die Griffe weit vorn, ducke mich weg und hänge fast eingeklemmt zwischen Sattel, Armauflagen und Tretlager, ist es wieder der Hamster im Rad, der mir in den Sinn kommt. Hier ist wahrlich nichts bequem. Eine optimale Position um Watt zu erzeugen – Genuss geht anders. Der Lenker fühlt sich gut an. Auch in Zeitfahrposition erreiche ich bequem und nur unter Krümmung meiner Fingerkuppen die Schaltknöpfe der Di2, kann jederzeit – soll jederzeit – weiter hochschalten, noch schneller werden. Die Häuser der Elbchaussee fliegen an mir vorbei, verschmelzen zu einer Kulisse aus horizontalen Streifen.


So flitze ich dahin. Unter mir wirbeln die Pedale. Einigen Bodenwellen und Schlaglöchern kann ich dann doch überraschend wenig ausweichen, andere, größere Kursänderungen muss ich fast genau im Voraus planen – ich frage mich, ob das meine mangelnde Erfahrung auf diesem Rad ist oder ob Zeitfahrräder an sich aufgrund des grundverschiedenen Fahrverhaltens immer nach mehr Arbeit in den Kurven verlangen?



Schalten mit der Di2: Auch auf dem Zeitfahrrad ein Traum.


Ich fahre die elektronische Schaltung von Shimano schon länger an meinem S5. Deshalb begeistert mich das präzise, kaum zeitverzögerte und schnelle Schaltverhalten nicht mehr ganz so, wie damals auf den ersten Kilometern. Ich frage mich, worin noch die Steigerung dieser tollen Ultegra Di2 zur Dura Ace-Variante bestehen soll? Hinten knallen die Gänge nur so rein, dass ich mich fast an die wundervolle Knackigkeit der SRAM Red erinnert fühle, unvergessen die brachiale Brutalität mit der ich damals an meinem ersten S5 die Ritzel wechseln konnte. Auf dem P3 fühle ich mich stark hieran erinnert. Vorn surrt es nur kurz, schon liegt das große Blatt auf, trete ich dickere Gänge weg nach dem Beschleunigen. Es ist eine wahre Freude!




Unten am Tretlager erkennt man sie, die Di2-Batterie.
Das hätte Cervélo wesentlich besser lösen können/müssen.

Was mich jedoch stört: Die Batterie. Schon am ersten Tag, wenige Minuten nachdem mich das Paket von Cervélo erreicht, direkt nach dem Auspacken, fällt es mir auf: What the ...?! Ein wunderschöner Rahmen, tolle Proportionen, schwarzer Puma. Perfekte Linien, bestes Design. Und dann das: Der Di2-Akku einfach vorn an das Tretlager geklebt. Da kämpfen sie um Millimeter, konstruieren in wahrscheinlich 200 teuren Windtunnelstunden an NASA-Computern einen kleinen, fast nicht erkennbaren Cutout in den Rahmen um ein paar Millimeter des Vorderrades in das Carbon zu integrieren – und knallen dann doch gleichzeitig, sonderbar lieblos und hastig, den eckigen Akku direkt vorne ans Tretlager? Direkt in den Wind? Abgesehen davon, dass das wirklich richtig scheiße aussieht – warum nur? Warum nicht wenigstens unter eine der Kettenstreben wie bei meinem S5? Warum könnt Ihr das – bei einem 5.500 € teuren Rad – nicht irgendwo in den Rahmen einbauen?
Mir unbegreiflich.

Und doch. Vielleicht ist es wie in jeder Beziehung: Man muss Kompromisse schließen. Ich versuche, über diese einzige, dafür wirklich unschöne Stelle am P3 hinweg zu sehen. Nicht darauf zu achten. Es funktioniert leidlich. Ich frage mich, ob und wann sie diese letzte Unzulänglichkeit, diesen einen Makel am ansonsten faszinierend perfekten Rahmen beseitigen werden.



In Zeitfahrposition: So schme(l/r)zen die Kilometer.


Freitagmorgen. Ich habe mir einen Tag Urlaub für das P3 genommen. Wir - Heiko und ich - fahren in Geesthacht los, es ist kurz nach 6 Uhr. Vor uns der angeblich wärmste Tag des Jahres. Wir wollen diesen nutzen, um 150, 180 bis vielleicht 200 Kilometer zu machen. "Bis Dömitz könnten wir, dann wieder zurück", hatten wir uns am Vorabend ausgemacht. Dass uns ein Starkregen (samt amtlicher Unwetterwarnung) dann ausbremsen wird und die Fahrt nach etwas weniger als 70 Kilometer beendet, ist mir am Abend dann doch ganz recht: Das Cervélo hat mich ganz schön fertig gemacht. Und Heiko gleich mit.



Gleichmäßig hohe Kadenz = Kilometerfressen!

Ich finde es von Anfang an schwierig, mein (anscheinend hohes) Tempo einzuschätzen. Das Garmin habe ich in der Eile des Morgens zu Hause vergessen, trete also nach Gefühl. Wir sind noch nicht in Hamburg raus, da brüllt Heiko von hinten: "Also bei dem Tempo schaffe ich nicht mal 100 Kilometer, Lars!", etwas pikiert. Whoops, denke ich, zwinge mich, langsamer zu machen. Es sind wieder nur wenige Kilometer, dass sich Heiko ein zweites Mal beschwert. Mir fällt auf: Anscheinend ist die Aero-Position wirklich so überlegen, dass ich es mühelos schaffe, den Schnitt im oberen 30er-Bereich zu halten. Oder täusche ich mich?


Sobald die Straße halbwegs gerade wird und der Verkehr auf den kleinen Landstraßen nachlässt, kann ich mich dem Rad hingeben. Ich kann rollen lassen, einen dicken Ganz treten und es richtig genießen. Die Kilometer schmelzen und erst als mein Magen knurrt - gefühlte 15 Minuten nachdem wir die Elbe bei Geesthacht überquert haben - macht Heiko mich darauf aufmerksam, dass wir schon 30 Kilometer im Sack hätten. "Wow!", mache ich, "die gehen ja richtig weg!?"


Tatsächlich habe ich den Eindruck, auf diesem Bike sehr viel schneller zu sein, als auf meinem Rennrad. Oder täuscht das, ist das nur die Überwältigung, diese temporäre Faszination? Habe ich mich schon zu sehr an mein S5 gewöhnt, dass mich diese Rakete so wegbeamt? Mag sein. Ändert aber nichts an den Litern Adrenalin, die ich wie eine Schleppe hinter mir herziehen muss.


Man kann die Zeit vergessen. Auf diesem Zeitfahrrad.

Dennoch hat das Ganze auch seine Schattenseiten. Sicher: Das Bike ist weit davon entfernt, richtig auf meine Körpergeometrie gefittet zu sein und auch richtig, mein Körper wiederum (vor allem Schulter-Nacken-Core) ist weit davon entfernt, einem Bike wie diesem gerecht zu werden, aber ich spüre es bei unserer ersten Pause beim Frühstück ganz deutlich: Die Oberarme schmerzen wie Hölle! Nacken, Beine - geht alles. Aber es sind die Oberarme, die mich beim absteigen fast umbringen. Zittrig esse ich ein Mettbrötchen. Wow. Einfach nur wow.


Nichts für den Stadtverkehr: Sicherheit auf einem TT-Bike.


Ich bin froh, als wir aus Hamburg und später Geesthacht raus sind. Denn ich merke sofort, dass das Zeitfahrrad auch in einem weiteren Aspekt absolut kompromisslos ist: Der Sicherheit.


Kann ich in Obenlenkerhaltung gerade noch so einen halben Schulterblick hinbekommen, wird dieser in Zeitfahrposition unmöglich. Wenn das Bike für ein richtiges Zeitfahren eingestellt und auch in Obenlenkerposition mein Oberkörper halbwegs waagerecht auf dem Horizont liegt, wird der Schulterblick komplett unmöglich werden: Nichts für den Stadtverkehr!



Hindernis! Aufrichten - umgreifen - bremsen. Das Zeitfahrrad
ist aus Sichtsaspekten im "normalen" Verkehr mit mehr Risiko behaftet.

Hinzu kommt natürlich, dass ich vorn an den Steuerhörnchen in Zeitfahrposition nur schalten, nicht aber bremsen kann. Ich versuche einige Minuten lang hinter Heiko zu fahren - unmöglich. Allein das Umgreifen von Zeitfahrposition, aufrichten und Bremse ziehen dauert deutlich länger, als beim Rennrad, wo alles immer in Griffnähe ist. In kurzem Abstand hinter einem Vordermann herfahren - hier verstehe ich, welch absolute Meisterleistung ein Profi-Teamzeitfahren sein muss! - ist für den Stadtverkehr und im Training mit Sportskollegen aus meiner Sicht grenzwertig. 

Hinzu kommt die Kopfhaltung, die beim Zeitfahren eher zur Straße unmittelbar vor dem Rad führt, als voraus. Gerade als es länger dauert muss ich immer wieder den Kopf nach unten sinken lassen - was meine Sicht auf wenige Meter Asphalt vor dem Vorderrad beschränkt. Auch hier: So kann man auf keinen Fall durch Stadt fahren - ein parkendes Auto, eine sich öffnende Tür oder auch nur ein Schlagloch im letzten Moment zu spät zu sehen, hat man auf einem TT-Bike keine Chance, noch zu bremsen oder effektiv auszuweichen.



Sicherheít sollte Vorrang haben - das TT-Bike gehört auf ruhige Straßen und in den Wettkampf.


Es ist halt ein Sportgerät. Ein Sportgerät. Sicher, man kann sich so fitten lassen, dass man mit einem solchen Rad auch lange Strecken meistert - einige Teilnehmer beim RAAM setzen auf TT-Bikes oder TT-Aufsätze. Und sicher, eine Iron Man-Bikedistanz ist mit 190 Kilometern auch nicht gerade ein Pappenstiel. Aber mein Eindruck vom Zeitfahrrad ist, was ich anfangs auch vermutet hatte: Es ist ein extremes Sportgerät für eine extreme und extrem begrenzte Anwendung: Zeitfahren auf halbwegs flachen, kurvenarmen und verzögerungsfreien Strecken. Und diese am liebsten abgesperrt. So macht das TT-Bike Fun, und das aber richtig! Ohne stetig auf Sicherheit bedacht sein zu müssen, keine Augen für Schulterblicke und Gegenverkehr verschwenden zu müssen einfach nur Gas geben, den Dialog mit sich selbst, seinen Möglichkeiten, seinen Grenzen zu führen. Das kann das TT-Bike wie kein anderes aus der Rennrad-Familie. Dafür ist es geschaffen und dafür sollte es genutzt werden.


Mehr! Länger! Zeitfahren macht süchtig.


Wir kommen in den Regen. Werden sofort durchnässt. Schwarze Wand vor uns - über uns öffnen sich die Wolkentore. In diesem Sinne ganz gut für meinen Test, so kann ich das Bike noch im Regen erfahren. Sicher: Es wird nass. Sehr nass. Aber nicht nasser als auf einem normalen Rennrad. Allerdings ungleich gefährlicher: Zwar verzögern die Bremsen am P3 ganz ordentlich, aber dies nur solange es trocken bleibt. Als wir zwei mal aus Vollgas (wir dachten, wir schaffen es vor dem Gröbsten heim) abbremsen um Unterschlupf zu suchen, erschrecke ich, wie lange die Bremsbacken brauchen, um das Rad spürbar zu verzögern: Wäre dies eine Gefahrensituation mit Verkehr ... Crash garantiert.

Als der Regen vorbei ist geben wir die letzten 11 Kilometer den Deich entlang so richtig Gas. Die ganz Zeit in Zeitfahrposition und: Gib ihm! Es macht so süchtig, es ist so genial! Ich zittere, als ich zu Hause ankomme, das Bike parke und erst beim dritten Versuch an der Haustür das Schlüsselloch treffe. Mir tropft schwarzes Spritzwasser von der Nase, das Gesicht dreckig, zwischen den Zähnen mahlt Straßenschmutz. Es war der Hammer!



Ich habe jeden einzelnen Kilometer genossen. Danke an Cervélo.

Bei den Gesprächen mit Cervélo fällt mir auf, dass sie ihre Räder nie als Dinge benennen. Keiner benutzt dort ein „das“ im Zusammenhang mit den Produkten, immer ist die Rede von dem S5. Es ist der P5. Oder: „Du bekommst einen P3 in 56, weil Du ja sonst 58 fährst“.

Ein Cervélo ist also eine Person. Ein Mann.

Der P3 also.

Und so putze ich den P3 nach meiner Testfahrt, putze ihn richtig heraus. Mache ihn klar zur Rückgabe und sehne mir das nächste Mal herbei. Das nächste mal auf diesem Zeitfahrrad wieder süchtig machende Kilometer fressen zu können. Mich jagen zu lassen. Mich zu quälen. Ich als Pilot. 

Und doch irgendwie nur Nebenrolle. Neben.


Dem P3.







Was ganz anderes, aber auch richtig geil:




MORTIROLO 15.-17. Mai - BERICHT
MONT VENTOUX 29.-31. Mai - BERICHT 
ZILLERTALER HÖHENSTRASSE 10.-12. Juli 
COL DU GALIBIER 7.-9. August JETZT BUCHEN - 350 €
COL DE LA BONETTE 21.-23. August JETZT BUCHEN - 350 €

Bei Fragen, zur Anmeldung oder unverbindlichen Reservierung eines Startplatzes nutze bitte das Kontaktformular hier im Blog.

20. Juni 2015

taxofit Sport beim Everesting: Das sagen unsere Teilnehmer nach dem Rennrad-Härtetest

Nachdem wir nun zwei unserer fünf Everesting-Events in diesem Jahr hinter uns haben - und noch immer gibt es freie Plätze für den dritten Trip zur Zillertaler Höhenstraße - möchte ich heute einmal unsere Gäste zu Wort kommen lassen: Wie hat das Everesting gefallen? Was waren die schönsten, was die schwersten Momente? Besonders gefreut haben wir uns als Organisatoren, als taxofit uns anbietet, unsere Events mit den neuen Produkten speziell für Sportler zu unterstützen: Iso-Drink, Powergel, Power-Riegel und Eiweißriegel stehen unseren Everestern frei zur Verfügung. Wie haben sich diese neuen Produkte geschlagen? Eine Woche nach dem Everesting interviewe ich die Teilnehmer.

Auf 49.000 Höhenmetern getestet - zwei Everestings verbrennen mal so richtig Kalorien!


Wenn ich nur halbwegs dem Garmin glauben darf, so habe ich bei meinen 6.000 Höhenmetern am Mont Ventoux ganze 6.600 kCal verbrannt. Wenn ich das mal auf hochrechne auf unsere Teilnehmer und alle beiden Everestings, so komme ich auf um die 55.000 KCal Energie, die wir alle zusammen in den Rampen durch unsere Muskeln gejagt haben. Eine Zahl, die zunächst wenig aussagt. Rechnen wir das noch einmal um. Dann wären das 600 Bananen, 180 Cheeseburger oder 115 panierte Schweineschnitzel. Äh. Okay. 600 Bananen! Wahnsinn!

"Fotos am Berg fangen immer nur schwer die fantastische Stimmung ein." Marco Witte liebt das Panorama & die Speed am Mont Ventoux.

Ein Sportler kann nur schwer diese Menge an Kalorien durch "normale" Ernährung seinem Körper zuführen. Man stelle sich nur den Laster vor, der oben auf dem Ventoux mit 600 Bananen parkt ... Ein Sportler kann diese Energiemenge schon gar nicht mit normalem Essen auffüllen, wenn er über einen so langen Zeitraum wie wir beim Everesten eine Leistung bringen muss. Nahrungsergänzungsmittel - oder "Sports Nutrition"-Produkte - sollen deshalb diese Aufgabe übernehmen. Immer richtig wohldosiert, praktisch und schnell anzuwenden. 
Die kleinen Tüten und Riegel halten große Mengen an Energie in Form von Kohlenhydraten vor und füllen zudem die durch die sportliche Tätigkeit leer gewordenen Speicher mit wichtigen Mineralien und Vitaminen auf. Beim Everesting am Mont Ventoux allerdings müssen wir dies nur teilweise über solche Produkte tun: Auf dem Berg haben wir in unserem Teambus ein leckeres Büffet mit allerlei "echtem" Essen vorbereitet. Und fast jeder von uns kehrt mindestens zum Mittagessen in eine der verträumten Boulangerien oder Restaurants am Fuße des Ventoux ein, um es sich so richtig gut gehen zu lassen.

Florian aus Hamburg sagt: "Es war richtig gut bei der ganzen Plackerei im Anstieg - bei der krassen Sonne - zu wissen, dass oben der Bus angefüllt mit leckeren Speisen und vor allem Getränken steht. Ich habe oben dann immer eher Brote mit Wurst und Käse gegessen, weniger die taxofit Sport-Sachen, aber wenn, dann fand ich den Müsli Riegel am besten." 

Das schauen wir uns mal genauer an.

taxofit Sport - Neue Produkte, kleine, aber feine Range. 


Taxofit gibt es schon seit Jahrzehnten. Ich selbst kenne diese Marke aus dem Fernsehen - Henry Maske und andere Boxkämpfe gehörten in den Neunzigern zum Pflichtprogramm und gerade im Boxsport ist taxofit durch Sponsoring sehr bekannt. Das Unternehmen stellt eine Vielzahl von Vitaminprodukten für alle möglichen Gelegenheiten her, als ich 2010 mit dem Radsport beginne dauert es auch nicht lange, bis mir taxofit Magnesium-Tabletten von Sportskameraden zur Vorbeugung von Kärmpfen empfohlen werden. Und seit April gibt es nun also eine kleine, feine neue Produktpalette speziell für Sportler.

Bisher sind nur 5 Produkte erhältlich. Mit denen aber kann man schon
alle Bereiche als Sportler abdecken.

Ein freundlicher GLS-Mann schleppt vor einigen Wochen ein paar Kisten mit den taxofit Sport-Produkten zu mir in die Wohnung. Gespannt packe ich aus. Ich finde - logisch - das Power-Gel, das es zunächst in "frischem Apfelgeschmack" gibt, dazu Iso-Drink in der Variante Zitrone, Müsli- oder Powerriegel mit Erdbeeren und einen Eiweißriegel zur Regeneration.

Sie packen freundlicherweise noch einige Trinkflaschen in der großen 0,75 l-Version dazu, was mir sehr gelegen kommt, denn meine beiden letzten brauchbaren Flaschen hatte ich seit dem letzten Rennen nicht mehr ausgespült. Jurrassic Pilz-Park ... das muss nicht sein.

Fast immer mit Iso-Drink gefüllt, außer beim letzten Anstieg
zum Mortirolo - da musste es Red Bull sein.

Wir probieren die taxofit Sport-Produkte das erste Mal bei unserem Event am steilen Mortirolo aus (hier geht es zum Bericht). Bisher fahren wir bei Lousy Legs seit 2 Jahren mit den Produkten von Sponser, mit denen Heiko und ich sehr zufrieden sind. Die Sponser-Sachen sind ausnahmslos sehr bekömmlich, schmecken gut und von allen Marken, die wir bisher ausprobiert hatten, einfach die "besten". Wie wird sich taxofit Sport da schlagen?

Da die damalige Wahl auf Sponser zu großen Teilen durch meinen Teamkollegen Heiko angeleiert wurde, der weder mit Power Bar, Nutrixxion, High5 noch irgend einem anderen Produkt (vor allem Gel) auf dem Markt zufrieden war, war ich sehr auf dessen Urteil gespannt.

Hamburger Heiko nach dem Everesting: "Ich bin wirklich überrascht, denn ich hatte ehrlicherweise nicht wirklich geglaubt, dass die es besser als Sponser machen können. Das Power-Gel ist echt klasse. Schmeckt nicht nur gut sondern ist auch nicht so pappsüß wie das ganze andere Zeugs auf dem Markt. Schön dünnflüssig, erfrischend. Wie auch der Isodink. Ich kann da kaum wirklich Kritikpunkte finden. Naja, außer vielleicht, dass man Beides nicht gut aufreißen kann, das müssen die echt noch verbessern. Aber sonst: Top!" 

Na, da fällt mir aber ein Stein vom Herzen, denn was wäre nur, wenn ich da unseren Gästen vollkommen ungenießbares Zeugs mitgebracht hätte? Wie hat unseren Mitfahrern denn der Trip allgemein so gefallen?

Marco aus Osnabrück sagt: "Ich fand das richtig toll! Trotz der langen Anfahrt und dem wenigen Schlaf war doch der Berg überwältigend. Dazu die vielen netten Leute sowohl im Bus als auch nachher beim Radfahren - die tolle Landschaft, Sommerwetter dazu ... ein Traum!"


Münsteraner Frank sagt: "Das war eine ganz unverschämt geile Nummer! Top organisiert, super Stimmung und entspannte Menschen, dazu die Traumbedingungen. Ein Trip, den man so schnell nicht vergisst."


Na, dann mal rein in den Berg ...

Der Iso Drink - schön sauer und frisch. Genau das Richtige am Ventoux.


Ich persönlich bin mit einem verhältnismäßig standfestem Magen ausgestattet und es braucht wirklich Einiges, um mein Verdauungssystem außer Kraft zu setzen. Anders als Heiko kippe ich mir bei jeder meiner vier Auffahrten auf den Mont Ventoux jeweils einen Portionsbeutel Iso-Drink in die Wasserflasche. Andere sind da sparsamer.

Wozu Iso-Drink? Dass wir beim Sport schwitzen und dabei Flüssigkeit verlieren, weiß jeder. Dass Schweiß salzig schmeckt, wir mit dieser Flüssigkeit also wertvolle Nährstoffe, Elektrolyte usw. verlieren, sollte einem spätestens als Kind klar geworden sein, wenn wir mal an unseren schweißnassen Unterarmen im Sportunterricht geleckt haben. Doch bloß Wasser nachkippen ist gerade bei harten Belastungen wie einem Everesting, einem Rennen oder einem härteren Training nicht genug. Der Trick, dem der Iso-Drink zugrunde liegt heißt "osmotische Tonizität".




Der taxofit Sport Iso-Drink kommt in Packungen zu je 10 Portionen.

Klingt etwas abgefahren, ist aber ganz einfach. Das Verhältnis von Nährstoffen zu Flüssigkeit ist im Getränk (fast) gleich des Verhältnisses im menschlichen Blut. Daher können diese schneller in den Kreislauf aufgenommen werden, entfalten ihre Wirkung also fast ohne Zeitverzögerung. Sehr interessant also für Ausdauersportler.


taxofit Sport bietet den Iso-Drink als Zitrone an. Ich will mich hier jetzt nicht in wissenschaftliches Gelaber ergehen und auch nicht die Nährwerte und Inhaltsstoffe zur Konkurrenz vergleichen - das wird sich sicher alles kaum etwas nehmen - wichtig sind für mich persönlich beim Isodrink eher zwei Dinge: Wie schmeckt es? Und: Wie gut verträglich ist es?


Patrick aus Freiburg meint: "Mir hat zwar am allermeisten das Gel ohne Nachtrinken gefallen, aber auch das Iso war wirklich gut. Endlich mal Produkte, die dir nicht einen pappsüßen Zuckerschock verpassen! Das muss ich mir für die Zukunft auf jeden Fall merken."

Ich frage weiter, wo es für ihn am Mont Ventoux am allerschwersten geworden ist, da sagt Patrick weiter: "Das war ziemlich genau um 12 Uhr, der Aufstieg in praller Sonne. Die Hitze hat auf dem Asphalt gestanden, ich habe nur noch geschwitzt und hatte Angst, dass meine beiden Flaschen nicht bis oben reichen würden. Dann dort auf dem letzten Loch pfeifend ankommen, kurz Pause und bei 10 Grad Kälte abfahren ... das war schon was! Ich habe mich dann die ganze Zeit versucht mit unserer supersüßen Ferienwohnung direkt am Anstieg abzulenken. Pool hinterm Haus, dazu das leckere Frühstück bei Madame heute morgen ... so wurde das ganze wieder erträglich."


Was mich persönlich am Iso-Drink allerdings echt genervt hat: Man kann die Portionsbeutel wirklich nur schwer aufreißen. Das ging allerdings nicht nur mir, sondern allen Mitstreitern so. Morgens beim Anziehen hat irgend einer nach einer Nagelschere gefragt, Axel steckt seinen Kopf durch die Tür: "Gibt´s da nen Trick?". Nein, gibt es wohl nicht, da muss taxofit nochmal mit Rissstreifen oder Perforation nachbessern, denn die Biester gehen wirklich sehr schwer auf. 




Ein Beutel auf 750 ml Wasser -  taxofit Sport Iso-Drink schmeckt herrlich erfrischend. Kein bisschen süß.

Ansonsten schmeckt mir der Zitrone-Drink wirklich ausgesprochen gut. Er ist zitronig-ohne dass es einem die Poren zuzieht, kein bisschen süß und schmeckt mir auch dann noch, wo nach zwei Stunden Aufstiegsarbeit in praller Sonne die Flasche mitsamt Wasser innen fast am Kochen zu sein scheint. Im Team kommt der Drink mal so und mal so an: Die Einen finden ihn zu sauer, stehen eher auf Süßes in den Bidons, die Anderen freuen sich über die Abwechslung im süßen oder chemischen Iso-Drink Einheitsbrei. Marco fand den Drink lecker, meint aber, er schmecke trotz echtem Zitrus-Aroma künstlich. Am Ende ist also doch alles irgendwie Geschmackssache ... 

taxofit Sport Powergel Apfel - mein absoluter Favorit! 


Hach, da muss ich jetzt wirklich mal anfangen mit Schwärmen. Dieses Powergel ist wirklich toll! Und das sage ich jetzt echt nicht, weil hier taxofit mitlesen könnte. Das erste, was cool ist: Das Gel ist sehr viel flüssiger als herkömmliche Energy-Gels, also eigentlich kaum noch als solches zu bezeichnen. Ich kenne das vom High5-Gel, das ebenfalls dünnflüssig ist, daher kommt auch taxofit Sport vollkommen ohne Nachtrinken aus. Das ist mal ein Pluspunkt in Sachen Praxisnähe, das ekelhafte Gefühl im Mund, wenn man nur die Hälfte des Zuckerbreis schafft, herunterzuschlucken (Ihr kennt das alle), ist damit endgültig passé. Und dann der Geschmack erst ...



Gefällt mir von allen taxofit Sport-Produkten mit Abstand am besten: Das Power-Gel.

Das Gel ist mit echtem Apfel-Fruchtsaft versetzt - schön süß, aber eben nicht pappsüß. Das Schütteln nach Einnahme, wie als hätte man von Mama Bromhexin bekommen, das ich von allen anderen Gels bisher kenne, gibt es bei taxofit Sport nicht. Das geht einfach runter. Schmeckt sehr lecker. Und so habe ich weder am Mortirolo noch am Mont Ventoux ein Problem damit, mir vor jedem Anstieg meine kCal in den Mund zu drücken. Da habt Ihr in Köln was ganz Tolles produziert, wirklich!


Florian sagt zum Everesting: "Der Trip hat im wahrsten Sinne des Wortes flüssig geklappt. Am besten fand ich die Solidarität in meiner Dreiergruppe, die beiden Frank und Sebastian haben mich als "Bremse" immer wieder motiviert, auf mich gewartet und haben das mit mir gemeinsam durchgezogen. Super Teamgeist! Die An- und Abfahrt war trotz 13 Stunden in dem großen Bus kein Problem - genug Beinfreiheit und immer jemand zum Schnacken. Das bringt Spaß und Abwechslung. Vor Ort natürlich herrlich: Die Cottages mit Blick auf den Ventoux, der Pool (Schade, dass ich da nicht drin war) und dann die ganze Organisation waren Top. Ich habe mich mehr an das klassische Essen im Bus gehalten: Das Gel war ehrlich gesagt nicht so meins, auch nicht der Iso-Drink - ich mag Saures einfach nicht - dafür den Power Riegel umso mehr, als dass ich zum Frühstück kein Müsli kriegen konnte. Ich würde meinen Freunden auf jeden Fall so einen Trip empfehlen. Aber Achtung: Ein bisschen bekloppt muss man dafür schon sein ..."

Ich esse beim ersten Everesting am Mortirolo - dort schaffen Patrick und ich dreieinhalb Auffahrten mit 5.000 Höhenmetern - 5 Gels, beim zweiten Everesting am Mont Ventoux mit vier Auffahrten und 6.000 Höhenmetern sind es 7 Gels. Keine Beschwerden, kein umgedrehter, verklebter Magen. Nur das übliche Sportler-Gefurze. Aber das lässt sich wohl nie vermeiden ...




"Kurz nach sieben Uhr. Ich musste einfach anhalten und dieses Bild machen." Franks Lieblingsfoto vom Ventoux-Everesting.

Das taxofit Sport Power-Gel ist übrigens, wie alle anderen Produkte dieser Linie auch, von der Kölner Liste auf Dopingsubstanzen getestet worden. Uns kann es am Ende ja irgendwie egal sein, aber durch dieses Label sind auch Amateursportler bei offiziell sanktionierten Wettkämpfen und vor allem Leistungssportler auf der sicheren Seite, keine verbotenen Substanzen mit diesen Produkten zu sich zu nehmen. Nun müsst Ihr also nur ordentlich auf Eure Zahnpasta achten ...


Frank sagt: "Ich fand das Gel total Klasse. Wollte es auf der zweiten Auffahrt auf den Ventoux probieren, spritze mir aber die Hälfte über meine Hand. Die hat dann bis oben hin so geklebt, dass ich schön abgelenkt war und die Quälerei der Auffahrt gar nicht bemerkt habe."


Im Witz liegt etwas Wahrheit. Auch beim Gel muss taxofit, was die Verpackung angeht, dringend nachbessern. Denn so toll das Gel selbst schmeckt - und es schmeckt wirklich genial! - so schlecht ist der Beutel aufzureißen. Man muss nämlich ein V in die Packung reißen, um den Beutel sicher und schnell in den Mund ausdrücken zu können. Und dazu braucht man zwei Hände - beim Fahren nahezu unmöglich. Denn wer nur mit dem Mund den Schnipsel glatt abreißt, der hat ein ein Millimeter durchmessendes Löchlein geschaffen. Hier spitzt auch unter höchstem Druck nur widerwillig das leckere Gel in den Mund. Oder geht, wie bei Frank, komplett daneben. 


Der Powerriegel mit Müsli von taxofit Sport - lecker, nur heiß werden darf er nicht. 


Iso-Drink und Energy-Gels sind meine Standardbegleiter, ich fahre kaum noch ohne sie. Bei allen weiteren Produkten bin ich allerdings raus. Ich mag weder Müsliriegel noch diese harten Schaumdinger, komme mit diesen ganzen Sachen vor allem im Rennen überhaupt nicht zurande. Das höchste der Gefühle ist für mich eine Banane, die ich gelernt habe, mir in das Bib am Schenkel zu kleben und die ich nebenbei gerade noch so halbwegs gut essen kann, ohne dass ich allzu sehr außer Atem komme. Deswegen koste ich auch den Riegel von taxofit Sport nur am Bus, nicht unterwegs.

Die Erdbeer-Stückchen machen ihn lecker, er ist fruchtig-süß und man kann ihn gut essen, finde ich. Obschon mein Riegel nachdem er offensichtlich einige Stunden in praller Sonne gelegen hat, die durchs Fenster des Busses scheint, eher die Konsistenz von einem Bircher-Müsli-Brei aufweist.


Ich frage Axel aus Kiel zu seinem Eindruck: "Ich versuche so wenig wie möglich solche Produkte zu mir zu nehmen. Ihr habt im Bus ja nicht umsonst eine wirklich große Auswahl gehabt: Brote in zwei Varianten, Käse, Wurst und Schinken, dazu Bananen, Haribos und Chips, wer es salzig mag. Dann Wasser, O- und A-Säfte und natürlich noch Cola. Im Prinzip brauchte ich nichts weiter. Von allen taxofit Sport-Produkten hat mir am Ende dann aber doch der Power-Riegel am besten geschmeckt. Die Erdbeer-Stücken und das Korn, wirklich lecker."

Axel fährt den Cinglés - also drei Auffahrten auf den Mont Ventoux - zusammen mit Marco. Die beiden treffe ich zwei Mal oben am Bus. Wir sitzen da, vertreiben uns die ruhigen Minuten bei Verpflegung, Getränken und Schnack. Dann geht es nach einer Viertelstunde, maximal 20 Minuten wieder los - die Beiden nehmen ihre letzte Auffahrt ab Sault in Angriff, ich begebe mich wieder hinunter nach Bedoin, um wieder einen Anstieg von dort aus zu machen.



Ich muss Axel Recht geben: Mein Fall ist der Riegel eher nicht, aber das liegt daran, dass ich wohl mehr der deftige Typ bin, der es sich an den Labestationen und Verpflegungsstellen schmecken lässt. Doch wenn ich den Riegel gegessen habe, war alles okay - lecker und bekömmlich eben. Und vielleicht gibt es demnächst ja auch mal einen Serrano-Schinken-Power-Riegel?

Die taxofit Sport Power-Riegel - wir konnten die Erdbeer-Version testen. Schmeckt lecker!

Der Riegel ist laut Hersteller-Angabe ebenso zur Energiezufuhr für "vor" und "während" des Events geeignet - und das bringt mich auf die Idee, das beim nächsten Everesting einmal auszuprobieren. Ich bin von Hause aus ein sehr schlechter Frühstücker. Meist trinke ich nur ein paar Tassen Kaffee und - gerade in "süßen" Frühstücksländern wie Frankreich und vor allem Italien fatal - kann gerade einmal ein Brötchen mit Salami oder Schinken essen. Wo sich Andere schüsselweise das Müsli reinschaufeln können, dreht sich mir eher der Magen um. Der Riegel aber geht. Vielleicht esse ich dann also anstelle nichts ein, zwei Riegel das nächste Mal?

Verpflegung bei einem Everesting - ebenso wichtig wie gute Beine. 


Dass wir alle zusammen bisher knapp 50.000 Höhenmeter bei den Everestings geschafft haben, ist eine tolle Zahl. Allein wir 7 Fahrer sind den Mont Ventoux insgesamt 23 Mal hinauf gefahren. Und das war erst das zweite Everesting: Wie viele Höhenmeter werden es am Ende des Jahres sein, wenn wir die ebenso schöne wie knochenharte Zillertaler Höhenstraße, den mythischen Galibier und die höchste asphaltierte Straße Europas, die Cime de la Bonette, im Sack haben?

Und vor allem, wie viele Bananen-Äquivalente werden wir verspeist haben? So oder so: Wir feilen weiter am Verpflegungsplan für uns und unsere Gäste beim Everesting.



Patrick schickt mir diese Ansicht als sein Lieblingsfoto: "Sonne und
Kälte in einem Bild. Das war der Ventoux bei meiner ersten Auffahrt."

Beim ersten Everesting kaufen wir noch viel zu viel ein, an anderer Stelle wird das Essen knapp. So merken wir, dass ein Fahrer in den 10, 11, 12 Stunden Everesting eben doch etwas mehr als eine Packung Brot - also 10 Scheiben - essen wird, dabei aber weit weniger Wurst und überraschend viel Käse isst. Marco vermisst "etwas Frisches" im Teambus, was wir beim nächsten Mal besser machen werden - kamen die drei grünen Gurken beim Mortirolo gar nicht gut an, ließen wir sie beim Ventoux weg. Also das nächste Mal doch wieder Frisches: Orangen, Gurken und Möhren werden es wohl sein.


Brot kaufen wir 15 Scheiben pro Person. Dass wir das in zwei Varianten - Vollkorn und Bauernschnitte - dabei haben, kommt gut an. Bananen gehen kaum, gar nicht angenommen wird der Parmesan, den ich bei den italienischen Gran Fondos lieben gelernt habe. Egal, was gegessen wird: Gegessen werden muss in jedem Fall!




Leert sich im Laufe eines Everestings zusehends: Die Verpflegung im Teambus auf dem Gipfel.

Ursprünglich hatten wir viel mehr, viel Cooleres geplant. So dachten wir Ende 2014, als uns die Idee mit den Events kam, noch, dass wir es schaffen würden, einen oder gar zwei Betreuer mit zu den Events zu nehmen - die würden dann die ganze Zeit am Teambus sein und dann für zwei, vielleicht drei warme Mahlzeiten sorgen. Kartoffelsuppen, Nudeln mit Tomatensauce und sogar eine Grillstation waren im Gespräch. Leider sind die knallhart kalkulierten Wirklichkeiten dann, auch mit Sponsorenzuschüssen, viel zu teuer, als dass es noch für Gäste bezahlbar gewesen wäre. Und so mussten wir wohl oder übel auf den Verpflegungs- und Fotoservice verzichten. Kein Problem, denke ich: Auch am kalten Büffet mit Selbstbedienung ist es sehr lecker!


Nach zwei Everestings kann ich selbst resümmieren: Die Idee mit den Events kommt super an. Die Gäste finden auf den An- und Abfahrten viel Gesprächsstoff, das Eis ist schnell gebrochen und es herrscht immer eine tolle Atmosphäre im Bus. Faszinierend auch zu sehen, wie sie sich alle freuen wie Kinder, wenn der Berg der Träume endlich hinter dem Autofenster erscheint, wir endlich nach stundenlanger Autobahnfahrt ankommen. Kein Problem die Doppelzimmer - es finden sich schnell Teams. Alle packen zu, helfen einander, die Rennräder für den großen Tag klar zu bekommen. Und wie schön zu sehen, wenn sie alle Spaß haben, wie die Augen leuchten nach den ersten Abfahrten und wie sie sich erst überschlagen, wenn sie abends nach getaner Bergarbeit am Tisch sitzen, die größte Pizza am Platze bestellen und eine Anekdote nach der anderen raushauen. Besser als Rennen? Anders. Aber saugeil!

Vergessen ist für mich und für das Lousy Legs Team dann immer die viele Arbeit, das Organisieren, das Vorbereiten, das Schleppen am Vortag, der Masseneinkauf und das Fiebern, ob denn auch genug Buchungen zustande kommen, damit wir starten können. Wenn wir erst einmal alle gemeinsam oben sind, den ersten Anstieg hinter uns haben und zufrieden die erste, dick belegte Salamistulle mampfen - ein Traumtag beginnt. Nichts anderes zählt.


Regeneration nach dem Sport - mit dem Eiweißriegel von taxofit Sport. 


Es ist halb Sieben Uhr abends, als sich Patrick neben mich in den Beifahrersitz fallen lässt. Er kommt gerade von seinem fünftausendsten Höhenmeter am ultrasteilen Mortirolo zurück. Uff, macht er, zieht lange an der Wasserflasche und kramt hinten im Bus: "Jetzt erstmal einen Regeneratuionsriegel!", sagt er, grinst und packt den Protein-Riegel von taxofit Sport aus. Mit diesen Dingern habe ich schon lange meine lieben Probleme. Nicht, dass ich nicht zustimmen würde, dass es sinnvoll ist - gerade nach großen sportlichen Belastungen - dem Körper wertvolles Eiweiß als Muskelbaustein zurück zu geben. Allein, mir wollen diese Riegel nicht schmecken. Während Patrick also genüsslich den Seinen kaut, schüttelt es mich. Nein, mir schmeckt das wirklich nicht.



Patrick isst sogar gleich zwei Eiweiß-Riegel am Mortirolo.

Mich freut es ja. taxofit Sport bietet den Riegel mit Vanille-Geschmack an und verweist auf den positiven Beitrag zur Regeneration. Ich koste wenigstens, bin aber schon abgeturned ob der Sauerei mit der geschmolzenen Schokolade. Die ganze Masse schmeckt künstlich, fast kratzend im Hals und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es beim Kauen immer mehr wird. Schließlich gebe ich entnervt auf: Ich mag das wirklich nicht. Zwei Stunden später werde ich mir im Restaurant bei einer zünftigen Portion Farsu Magru den Magen vollschlagen, das sollte genug Eiweiß zum Regenerieren sein.


Ich frage Marco zu seinem Eindruck: "Das Gel fand ich wie Du richtig lecker und sehr bekömmlich. Es ist nicht zu süß und auch gar nicht künstlich. Den Iso-Drink, wie gesagt, fand ich eher künstlich, obwohl da ja nicht Chemie drin ist. der Geschmack war okay, aber Zitrone, finde ich, geht anders. Leider konnte mich der Protein-Riegel gar nicht überzeugen. ich habe gelesen, dass die Produkte ohne künstliche Stoffe auskommen, aber das spiegelt sich im Geschmack meiner Meinung nach nicht wider."







Dr. Achim Schmidt, Radsportler und Sportwissenschaftler an der Sporthochschule Köln (das ganze Interview könnt Ihr hier lesen), empfiehlt direkt nach einer langen Belastung wertvolle Kohlenhydrate mit Proteinen zu sich zu nehmen. Den nur in der Kombination sind beide optimal verwertbar. Fett hat seiner Meinung nach hierbei gar nichts verloren - was meine italienische Roulade im Restaurant nicht weniger lecker, wohl aber weniger sinnvoll für meine Regeneration erscheinen lässt. Also doch lieber ein Protein-Riegel? Wenn zu viel Zeit zwischen Belastungsende und Auffüllen der Speicher liegt absolut, ja!



Nicht zu lange mit der Regeneration warten - lieber schnell einen
Eiweißriegel, bevor das wertvolle Zeitfenster zu geht.


Nichts desto trotz, mein Fall werden Protein-Riegel wohl nie werden. Dafür freue ich mich umso mehr, als vor zwei Tagen wieder der freundliche GLS-Mann bei mir klingelt. Schwere Schritte schleppen vier Kisten in den vierten Stock. Post von taxofit - die neuen Produkte für das nächste Everesting sind da. Und dazu eine Überraschung.

Nächstes Everesting: Wieder garantiert für alle Geschmäcker etwas dabei. 


Wem der Apfel-Geschmack im Powergel dann noch zu süß oder zu sauer war, der kann jetzt das neue taxofit Sport Power-Gel mit "Rote Beeren"-Geschmack testen. Himbeersaft, Erdbeersaft und Johannisbeersaft versüßen diese Geschmacksvariante. Ob es mir genauso gut schmeckt wie Apfel? Und ob die Apfel-Kritiker diesmal befriedigt werden?

Wem der zitronige Iso-Drink zu sauer war, der kann nun eine Variante in Erdbeer probieren. Also doch auch eine süße Richtung? Ich bin gespannt, ob taxofit mit diesem Geschmack wieder eine Überraschung gelungen ist.


Mitmachen und zugreifen! Jeder Everesting-Teilnehmer testet
taxofit Sport gratis.

Den Erdbeer-Müsli-Riegel gibt es gleich in zwei neuen Geschmacksvarianten: Banane oder Vanille. Bei 6 Auffahrten, die man diesmal für ein volles Everesting braucht also die Chance, sich zwei mal komplett durch die Palette durchzutesten. So kommt jedenfalls auch im Magen keine Langeweile auf. 

Zu guter Letzt noch der Proteinriegel, mein ungeliebtes Wesen, den es nun auch als 32%-Variante gibt. Milder als die 50%-Version, die ich kenne? I´ll give it a try. Na, letztlich ist bei dieser Art von Produkten eh der persönliche Geschmack entscheidend. Und da schneiden sie alles in allem wirklich gut ab.

Sebastian aus Hamburg hat das Schlusswort: "Lars, ich sage es in einem Satz: Es war ein wunderbarer Tag. Habe ich das schon gesagt? Wunderbar war es. Ganz wunderbar. Obwohl es für mich auch echt hart war. Es war der Freitag, kaum Ruhe im Bus bei der Anreise gefunden, dann endlich angekommen aus einem eher kalten, nassen Hamburg - und dann das. Sonne! Hitze! Und Ihr Verrückten wolltet "nur mal so zum Testen" gleich hochfahren - als ob das Everesting nicht genug wäre! Hab ein wenig überzogen, aber dann oben endlich auch die Gewissheit gehabt, dass ich das Triple am Ventoux schaffen werde. Den Trip selbst fand ich super: Top organisiert, toller Bus, die Cité war schnuckelig und bei der Aussicht und dem Wetter - Heimspiel! Eure Verpflegung war perfekt - das kannte ich ja schon vom Brocken-Training mit Dir im letzten Jahr. Stullen und Aufschnitt, Gummibärchen, Cola und Chips. Was will man mehr? Naja, Malaucene und Sault boten ja auch eine Menge Gaumenfreuden in den Restaurants. So war das Ganze zwar auch ein hammersportlicher Ausflug, aber eben auch irgendwie ein Urlaub. Was taxofit Sport angeht: Ich habe nur die Gels getestet, aber die waren wirklich super. Von den Power Bar-Produkten habe ich zunehmend Magenprobleme bekommen, vor allem, wenn ich größere Mengen brauchte. Das war beim Apfel-Gel nicht der Fall. Soll ich es noch mal sagen? Es war ein wunderbarer Tag!"

Danke Sebastian, danke an Marco, Florian, Axel, Patrick und Frank und Heiko. Ihr wart tolle Gäste und Spoprtsmäner. Bei so viel Lob mache ich mir also gar keine Sorgen, dass auch das nächste Everesting wieder ein absolutes Highlight werden wird. Essen und Trinken werden wir genug am Start haben, auch die alten und neuen Geschmäcker der Power-Produkte. Also, was hält Euch? Kommt mit!


Am Ende sind 30 Power-Gels weg. Bringt also doch was?!

Wir haben einen wahren Leckerbissen für Euch. Weit weniger bekannt und wohl kaum eine so berühmte Radsport-Ikone, wie der Mont Ventoux, dafür aber ein absoluter Geheimtipp für Radsportler: Die Zillertaler Höhenstraße. 

Nicht weniger als fünf verschiedene Auffahrten, alle um die 15 Kilometer lang und 1.500 Höhenmeter hoch, bieten Hammerharte Prozente - die einem Mortirolo in nichts nachstehen - und bekommen auf Quäldich.de durchweg die volle Punktzahl. Nicht weniger beeindruckend die Landschaft: Grandiose Aus- und Einblicke bieten hier die besonders schönen Zillertaler Alpen.

Wie immer, sorgen wir für die bequeme An- und Abreise, haben für Euch 2 Übernachtungen in einem Almhof organisiert und - wie zu lesen - jede Menge Futter und Getränke für den großen Tag. Am Donnerstag, den 9.7. geht es ab 19.30 Uhr in Hamburg-Altona Bahnhof los, wir sammeln Euch entlang der Fahrtroute im Laufe des Freitag, 10.7. ein und bringen Euch bis Mittag/frühen Nachmitten am Samstag, 12.7. nach hoffentlich tausenden, unvergesslichen Höhenmetern wieder zurück.

Lust?

Wir freuen uns auf Euch!





MORTIROLO 15.-17. Mai - BERICHT
MONT VENTOUX 29.-31. Mai - BERICHT 
ZILLERTALER HÖHENSTRASSE 10.-12. Juli JETZT BUCHEN FÜR 380 €
COL DU GALIBIER 7.-9. August
COL DE LA BONETTE 21.-33. August

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